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News Schloss Drazic
Junge Zimmerer legen in Drazic Hand an PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Donnerstag, den 04. September 2014 um 16:10 Uhr

Aus dem Kolping Berufsbildungswerk in Brakel (NRW) machten mit Hilfe der Landesgeschäftsstelle der Kath. Jugendsozialarbeit in Köln 6 Jugendliche in Berufsausbildung zusammen mit ihrem Meister zwei Wochen mit Hilfe eines EU-Programmes ein handwerkliches Auslandspraktikum im Jugendschloß. Sie bauten einen Schuppen für Maschinen und Material. Die Vorbereitungen liefen auf tschechischer Seite und waren auch mit Überraschungen versehen. Trotz des schlechten Wetters lieferte die Truppe eine hervorragende Arbeit ab, die sich nicht nur auf den Schuppen beschränkte, sondern das Schloß in seiner Begegnungsfunktion mit einigen Nebenprodukten bereicherte.

Neben dem Handwerklichen spielte der sozialpädagogische Aspekt und das Kennenlernen des östlichen Nachbarlandes  eine wichtige Rolle. So mußte die Gruppe sich selbst versorgen: einkaufen, kochen, saubermachen, was vielen Jugendlichen fremd ist. Auch das Zusammenleben in der Gruppe unter erschwerten Bedingungen war ein bewußtes Übungsfeld, das recht unterschiedlich gemeistert wurde, auf jeden Fall aber für alle Beteiligten, auch den betreuenden Meister, wertvolle Erfahrungen brachte. Zum Kennenlernen des Landes unternahm die Gruppe nicht nur Exkursionen nach Prag, sondern auch nach Tabor, Pisek und an den Lipnostausee. Durch Informationseinheiten zur Geographie und zur Geschichte , vor allem bezogen auf die Verbindung zu den Deutschen, wurden die Eindrücke und Kenntnisse vertieft. Mit einer kleinen Feier, zu der auch Gäste aus Kommune und Kreisstadt eingeladen waren, wurde gleichzeitig die Errichtung des Schuppen als auch der Abschied gefeiert. Über das Erlebte aber auch die bevorstehende Heimreise freuten sich alle.

 

Zimmerer_Brakel

 

LGD 04.09.14

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 19. November 2014 um 16:16 Uhr
 
PRÄSENZ AM KATHOLIKENTAG PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Mittwoch, den 04. Juni 2014 um 06:33 Uhr

Das Motto “Mit Christus Brücken bauen“ legte es nahe, mit dem Projekt“ Jugendschloß Drazic“ für eine stärkere Zusammenarbeit mit Böhmen zu werben. Integriert in den Stand der Bundesarbeitsgemeinschaft Kat. Jugendsozialarbeit, unterstützt von der Evangelischen Jugendsozialarbeit, fand eine Präsentation auf der „Katholikentagmeile“ statt. Zum einen konnte am Stand die eine oder andere Besuch in Drazic ins Auge gefaßt werden, zum anderen fand Werbung dazu bei anderen Ständen statt. Besonders erfreulich und aussichtsreich ließ sich eine Vermittlung zwischen der Jugendreferentin der tschechischen Bischofskonferenz und dem Bund der Kath. Jugend an. Zur Erleichterung weiterer Beratungen wurde für sie ein Vorschlag zur Planung verstärkter Zusammenarbeit ausgearbeitet und überreicht.

 

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Anschließend an ein Forum über Europa gelang es, Fr.Dr.Angelika Niebler MEP für eine verstärkte Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn zu gewinnen und weitere Gespräche mit ihr zu planen. Bei der selben Gelegenheit wurde der Kontakt zu Fürst Schwarzenberg aufgewärmt.
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VORLAGE ZUR ZUSAMMENARBEIT GRENZNAHER BERUFSCHULEN IN DER EUROPAREGION DONAU- MOLDAU PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Mittwoch, den 04. Juni 2014 um 06:31 Uhr

Als Gast wurde der Initiator des „Jugendschloß Drazic“ zum zweiten Mal in den Workshop „Qualifizierung von Arbeitskräften, Arbeitsmarkt“ eingeladen. Die Sitzung fand am 28.05. in Jihlava(Iglau) am Sitz der Bezirksregierung der Vysocina (Böhmisch –Mährische Höhe) statt. Dort versucht Graf Deym den Blick auf die Berufliche Bildung, besonders von leistungsschwachen Jugendlichen, zu lenken. Bei der ersten Teilnahme am Workshop wurde schon  ein Grundsatzpapier zur verstärkten Kooperation auf dem Gebiet der Jugendsozialarbeit- die Drazicer  Erklärung- eingebracht, diesmal ein Vorschlag zur Zusammenarbeit der Berufsschulen. Für dieses Vorhaben hatte das staatliche berufliche Schulzentrum in Waldkirchen bereits vorher Interesse signalisiert. Die Diskussion im Arbeitskreis ließ beachtliches Interesse aufscheinen, da auch an anderen Stellen immer wieder das Problem sozialer Integration aufschien. Kompliziert wird die Thematik, da das Berufsbildende Schulwesen in der Tschech. Republik sich anders darstellt.

Es wurde vorgeschlagen, die Anregung in die „Kompetenzmappe“ aufzunehmen, eine Liste der Berufschulen im EDM- Bereich zur Verfügung zu stellen, von diesen in der Region durch Beratung dort Interesse und Mitarbeit zu eruieren  und dann sich dem Thema im Arbeitskreis erneut zu widmen. Vielleicht wird das Thema „Benachteiligte“ auf der nächsten Sitzung behandelt. Ein Vertreter der IHK Oberpfalz äußerte die Überzeugung „ im grenznahen Raum werden wir zusammen ausbilden oder garnicht“. Er befürwortete den Anstoß seitens des „Jugendschlosses“ und versprach, Vertreter zu den Marienbader Gesprächen am 13.Nov.einzuladen. Dort versuchen die Kammern, mit grenzübergreifenden Kontakten das Zusammenwachsen der EDM zu befördern. Die nächste Sitzung des EDM- Arbeitskreises soll im Herbst stattfinden.

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PRÄSENTATION DER JUGENDSCHLOSS - DRAZIC S.R.O. IN BUDWEIS PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Mittwoch, den 04. Juni 2014 um 06:29 Uhr

Eine Mischung aus Festival und Leistungsschau ist in der Tschech. Republik die jährlich im Mai stattfindende Bambiriada. Dort präsentieren sich die Anbieter von Jugendarbeit, die in Böhmen ihren Schwerpunkt bei den unter 14-Jährigen haben. Gleichzeitig läuft auf einer Bühne ein buntes Programm. Diese Veranstaltung sollte eigentlich genutzt werden, um einmal etwas breiter den Kontakt mit dem Bayerischen Jugendring herzustellen. Leider kam er nicht zu Stande. Ersatzweise versuchte das bayr.- böhmische Projekt Jugendschloß Drazic eine Brücke zum Nachbarland und der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit zu schlagen. Am 23./24 Mai betrieb das Jugendschloß einen Stand, integriert im Zelt des Veranstalters “Radambuk“, ein vom Bezirk geförderter Zusammenschluß von Jugendaktivitäten. Der Umgang war sehr freundschaftlich, das Interesse am Jugendschloß eher beschränkt. Sicher auch deswegen, weil für Jugendliche keine Attraktionen geboten, die Eltern am Spaß für ihre Kinder interessiert,  die anderen „Anbieter“ mit ihren Darbietungen beschäftigt  und Offizielle bzw. Fachleute aus der Jugendszene nicht sichtbar waren.

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Von der Kraft persönlicher Kontakte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Mittwoch, den 12. März 2014 um 16:32 Uhr

oder

was der Besuch einer tschechischen Jungpolitikerin in München bewegte

 

In der Prager Zeitung befand sich im November 2013 ein Portrait einer engagierten jungen Frau mit der Überschrift“ Tradition verpflichtet. Tereza Prochazkova ist 26 und ein politischer Überflieger“. Eine Kontaktaufnahme bestätigte schnell den beschriebenen Idealismus und eine Übereinstimmung von Sichtweisen zur deutsch-tschechischen Zusammenarbeit.

Mit jugendlichem Elan nahm Fr.Prochazkova eine Einladung nach München, um gemeinsame Ziele und Aktivitäten zu besprechen, Anfang März an. Das persönliche Treffen außerhalb offizieller Außenpolitik wurde mit Besuchen und Gesprächen mit einigen ausgewählten Stellen angereichert. Zwischenräume waren mit der Besichtigung der Landeshauptstadt aufgelockert.

Tereza Prochazkova hat in Regensburg einen Bachelor in Deutsch-Tschechischen Studien erworben und ist seit letztem Herbst persönliche Assistentin des Tschechischen Kulturministers Daniel Herman. Beide gehören der KDU-CSL- vergleichbar mit der CSU- als Koalitionspartner mit SPD und ANO der neuen Regierung an. Daniel Herman war Sekretär der Tschechischen Bischofskonferenz. Auch das Landwirtschaftsministerium wird von der KDU-CSL geleitet, ebenso das Ressort für Innovation und Forschung.

Den Gesprächsreigen eröffnete ein Besuch im Bayrischen Kultusministerium. Regierungsdirektor Dr.Meyer, zuständig für internationale Angelegenheiten, informierte über die verschiedenen schon bestehenden Aktivitäten mit der Tschech. Republik z.B. Hospitation, Fortbildung, Sommerschulstipendium, Tandem und Erinnerungspädagogik. Einen besonderen Akzent setzt das Ministerium auf berufliche Ausbildung und den Export des Dualen Systems. Unter Dr. Hubert Geiger gibt es im Haus die Aktion JohA (Jugend ohne Arbeit). Das gab Gf.Deym Anlaß auf seine diesbezüglichen Bemühungen in Drazic, in Südböhmen und der Europaregion-Donau-Moldau (EDM) hinzuweisen. Er lud einen Vertreter des Ministeriums zur Teilnahme an der nächsten Fachtagung ein. Über die EDM erbat sich Herr Dr.Meyer Infomaterial. Frau Prochazkova erläuterte ihre Arbeit und die Situation in Regierung und Parlament.

Bei  der Jungen Union stellte sich der Landesgeschäftsführer Stephan Ebner für ein Kontaktgespräch in der Nymphenburger Straße zur Verfügung. Er informierte über die Struktur und die aktuellen, inhaltlichen Schwerpunkte der JU-Arbeit. Dabei wird ein Schwerpunkt auf Ausbildung und auf die östliche Nachbarschaft gesetzt. So ist Regensburg als EU-Region für die JU interessant, wo am 25.05.d.J. das Europafest stattfindet. Mit einer Fahrt des Vorstandes nach Prag soll das Interesse an grenzüberschreitender Jugendarbeit intensiviert werden. Gf.Deym lädt den Vorstand ein, über Drazic nach Prag zu fahren. Auch eine Einladung zu einer weiteren Fachtagung zum Thema Jugendberufshilfe spricht er aus. Der JU-Vertreter signalisiert großes Interesse an der EDM-Arbeit. Gf.Deym bittet beide Gesprächspartner, die Jugendorganisationen in unmittelbarem Grenzbereich zu aktivieren und die Kooperation zu stützen. Fr.Prochazkova signalisiert ihrerseits, daß sie für Zusammenarbeit und Unterstützung ihrer Jugendorganisation sehr dankbar wäre.

Mit einem Telephongespräch zwischendurch informierte Fr.Prochazkova den Tschechischen Generalkonsu Josef Hlobil über ihren Aufenthalt und die Kontaktgespräche. Außerplanmäßig fand auch ein spontaner Besuch im Tschechischen Zentrum statt. Dort äußerte Fr.Prochazkova ihren Wunsch, daß es zu einer stärkeren Zusammenarbeit von Außen- und Kulturministerium kommt.

 

Besonders freundschaftlich gestaltete sich der Informationsaustausch mit dem Geschäftsführer des Landeskomitees der Katholiken i.B. Herr Dr.Eder berichtete u.a., daß sich die Vollversammlung mit dem Thema Jugend und Beruf befassen wird. Nicht zuletzt durch den Katholikentag zum Thema „Brückenbau“ kommt das zunehmende Interesse an mehr Gemeinsamkeit mit den Brüdern in Tschechien zum Ausdruck. Gerne würde das Komitee zu den Vollversammlungen auch mehr Gäste aus Böhmen und Mähren einladen. Doch dazu fehlen Ansprechpartner. Fr.Prochazkova wird sich dafür verwenden, diese Lücke zu schließen. Gf. Deym versprach, die Drazicer Erklärung zu schicken und einen Vertreter des LKK zu einer nächsten Fachtagung einzuladen.

 

Die Kontaktrunde in München schloß ein Kurzbesuch beim Bay.Landescaritasdirektor, Prälat B.Piendl,  ab. Mehr als ein Sichbekanntmachen und sich des Wohlwollens zu versichern war hier aus zeitlichen Gründen nicht möglich.

 

Im Rahmen der privaten Gespräche zeigte Fr.Prochazkova Interesse an weiteren Kontakten zu der „Jugendszene“, so z.B. auch zur Landesaktion Kinder- und Jugendschutz. Gf.Deym versprach, auch hier die Verbindungen herzustellen.

 
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