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News EU-Politik
Kooperation mit der Kreisverwaltung soll wieder intensiviert werden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Donnerstag, den 02. Oktober 2014 um 07:41 Uhr
Mit einer Vorsprache im Referat für Auslandsangelegenheiten in Budweis hoffte Graf Deym, die Zusammenarbeit mit neuen Mitarbeiterinnen im Kreis Südböhmen wieder zu beleben. Trotz Terminvereinbarung ließ sich die Referatsleiterin leider entschuldigen. Die Mitarbeiterin nahm eine Ausgabe der Bayerischen Regierungserklärung und eine Dokumentation über 15 Jahre Jugendschloß Drazic entgegen. Damit sollte der bay.Wille, die Zusammenarbeit zu verstärken und Informationen auszutauschen unterstrichen werden. Ergänzung und Synergie könnten durch Multiplikatoren unterhalb von Politik und Verwaltung ein Europa der Regionen  voranbringen. Die Kreisverwaltung konzentriert sich in ihrer Auslandsarbeit jetzt auf die Europaregion -Donau- Moldau (EDM). Graf Deym informierte über seine Arbeit in der EDM, die Programme in Drazic und die demnächst stattfindende Fachtagung zur Jugendberufshilfe, wo ein Vertreter des Kreises erwünscht ist. Graf Deym bot zum Schluß nochmals sich und das Jugendschloß zur Unterstützung der Arbeit im Kreis an.
Kreisverwaltung_Budweis_1409
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 19. November 2014 um 16:21 Uhr
 
Niederbayrische Bauern schauen über den Zaun PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Montag, den 16. Juni 2014 um 08:05 Uhr

Es ging einige Zeit ins Land bis wieder an die Besuchsfahrten zu landwirtschaftlichen Betrieben in Böhmen angeknüpft werden konnte. Vor Jahren karrte ich selber Landwirte herüber und hinüber, um durch stärkere Zusammenarbeit an der Basis die Chancen beider Nachbarn zu fördern und Informationsmängel und Vorbehalte abzubauen. Dann engagierte sich einige Zeit das Bay.Landwirtschaftsministerium. Trotz der Gründung der Europaregion Donau-Moldau (EDM), durch die der ländliche Raum in Bayern, Österreich und Tschechien zwischen den urbanen Zentren gestärkt werden soll, verringerte sich der für ein gemeinsames Europa so wichtige persönliche Bezug in und zur Landwirtschaft wieder.

 

Wie immer braucht es engagierte und bewegliche Menschen, um Ideen in Taten umzusetzen. Der Vorsitzende des Bauernverbandes im Landkreis Rottal-Inn, Bürgermeister Etzel aus Egglham ließ sich Mitte des Monats für eine Tagesexkursion ins benachbarte Südböhmen gewinnen. Neben der Kreisbäuerin Paula Hochholzer füllten die Obmänner des Bauernverbandes und die Ortsbäuerinnen den Bus. Die Geschäftsstelle übernahm intern die Organisation und Versorgung während ich die Programmpunkte in Böhmen vorbereitete und die lange Busfahrt nutzte, um mit Hintergrundinformationen das Wissen um unsere Nachbarn und die Bedingungen der Landwirtschaft zu verbessern. Als Nichtlandwirt dienten mir Artikel der beiden deutschsprachigen Zeitungen in Böhmen als Informatinsquellen über landwirtschaftliche Themen so z.B. „Agrarkammer fordert mehr EU-Subventionen“, „tschechische Bauern sollen umweltfreundlicher arbeiten – oder auf einen Teil ihrer EU-Subventionen verzichten“, Die polnische Landwirtschaft zeigt, daß wir die letzten zehn Jahre in der EU nicht hätten vergeuden müssen“, Ministerium will den einheimischen Obst- und Gemüseanbau fördern“, „Das Essen kommt aus dem Ausland. Tschechien importiert Großteile der landwirtschaftlichen Erzeugnisse“, „ Während die Fleischproduktion in Tschechien rückläufig ist, sind die Kosten dafür gestiegen“. Bayern ist das wichtigste Import- und Exportland für die Tschechische Wirtschaft.

Mit gastfreundschaftlicher Erfrischung begann dann in Nemjice der praktische Teil der Besichtigungs- und Kontaktfahrt. Nemjice ist der Hauptsitz der LPG, die auch die Felder der Jugendschloß Drazic s.r.o. bewirtschaftet. Großes Interesse fand die technische Ausrüstung und die gut ausgerüstete Werkstaat, der Vergleich von Preisen, Kunstdüngerausbringung, Ernteerträgen, Milchleistungen und vieles mehr. Auch die Auskunft im Kuhstall, daß das Verbleiben der Hörner zu keinen Verletzungen führt, stieß auf Erstaunen. Insgesamt zeigten die vielen Fragen, welch großes Interesse an praktischem Erfahrungsaustausch besteht.

 

Im Gemeindegasthaus in Drazic wurde das Mittagsessen, böhmischer Schweinebraten, eingenommen. Auch das Bier der Brauerei Kozel fand Zuspruch. Nicht leicht war der Aufbruch aus dieser geselligen Runde, aber die Zeit verflog. So mußte Die Besichtigung des Jugendschlosses Drazic auch auf ein Minimum reduziert werden.

 

Fast zwischen den Kühltürmen des AKW Temelin hindurch ging es nach Budweis zur Landwirtschaftsschule. Durch verschiedene unglückliche Umstände mußten wir mehr Nerven und Zeit investieren, um unser Ziel zu erreichen als allen Beteiligten lieb war. Trotz reichlicher Verspätung und Freitag Nachmittag wurden wir freundlich empfangen und ausführlich informiert, auch von einem Vertreter der Landwirtschaftskammer, der gleichzeitig auch eine LPG leitet. Die Ausbildung von Landwirten mit den verschiedenen Schwerpunkten unterscheidet sich erheblich von unserer. Hier liegt stärkeres Gewicht auf der Schule und nicht im „Betrieb“. Große Heiterkeit erntete die Antwort auf die Frage: wie man mit der EU zu recht komme. „Mit der EU schon, aber mit den verteilenden Beamten nicht“.

 

Leider war die Zeit für den Ausflug zu knapp bemessen. Das zeigt, daß das Interesse größer ist, als daß man es mit einem Tagesausflug stillen könnte. Die regen Nachfragen, die gute Stimmung, die freundschaftlichen Begegnungen, die vielen Eindrücke- nicht zuletzt von der schönen Landschaft- ließen die Fahrt aus meiner Sicht als vollen Erfolg  und als brauchbares „Vehikel“ erscheinen, um Land und Leute zueinander zu bringen und Europa, oder hier die Europaregion, für den Bürger erfahrbar und attraktiv zu machen. Es bleibt zu hoffen, daß der Bay.Bauernverband, der von der Agrarkammer in Budweis ohnedies schon kontaktiert wurde, ebenso wie das Bay.Staatsministerium entsprechend den politischen Aussagen in der Regierungserklärung, die Nachbarschaftsstrategie mit Böhmen, speziell auf dem Gebiet Ernährung und Energie, weiterentwickelt und umsetzt.

 
Begegnung am Goldenen Steig in Prachatitz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Donnerstag, den 28. November 2013 um 16:46 Uhr

Zum 15.Mal lud die Hanns Seidelstiftung zur Begegnung am Goldenen Steig  nach Prachatitz ein.Als Mitveranstalter trat die Union für gute Nachbarschaft tschechisch- und deutschsprachiger Länder und die Stadt Prachatitz auf. Nach einem Empfang im historischen Rathaus, der der persönlichen Begegnung sehr förderlich war, reduzierte sich die„Arbeitszeit“ auf einen Halbtag. Der ausgedünnte Teilnehmerkreis, dessen Auswahl sich nicht erschließen läßt, wurde durch  Studentengruppen aus Prag und Aussig  ausgeglichen.

 

Zum dritten Mal hintereinander stand die Europaregion Donau-Moldau im Mittelpunkt der Beratungen. Dabei standen die Themen Bildung und Verkehr zur Diskussion. Der vorgesehene Bereich „Partnerschaft“ blieb kommentarlos unbehandelt. Graf appellierte an die Veranstalter, die bereits erarbeiteten Positionen festzuhalten, nicht wiederholt zu behandeln und vor allem an die „benachbarte“ politische Partei in Bayern mit Nachdruck weiterzugeben.

 
Ideenskizze zur Stärkung des EDM PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Mittwoch, den 24. April 2013 um 10:23 Uhr

Die installierte Donau-Moldau-Europaregion will den ländlichen Raum stärken und die Abwanderung in urbane Zentren verhindern. Um die Lebensqualität nachhaltig zu erhalten bzw.zu verbessern, muß neben der Sicherung des Lebensunterhaltes das soziale Netz tragfähig sein und eine wertorientierte Kulturpflege die Identität des Landstriches stärken. Stadt und Städter wollen ein ländliches Umland und nicht urbanisierte Möchtegern-siedlungen.

 

Für den ländlichen Raum sind nicht nur industrielle Neuansiedlungen wegen zusätzlicher Arbeitsplätze notwendig, sondern neben dem Erhalt des Handwerks und des Kleinhandels vor allem die Stärkung der Landwirtschaft. Hier müssen die vielen Nebenerwerbslandwirte gesehen werden, die bei uns die Hälfte aller Höfe ausmachen. Sie stärken oft den bäuerlichen Charakter des ländlichen Raumes mehr als die modernisierten und spezialisierten landwirtschaftlichen „Betriebe“. Von daher ist es beim Aufbau der Europaregion Donau-Moldau (EDM) höchste Zeit, sich nicht nur um technische Infrastruktur und Verbesserung der Gewerbesteuern  zu kümmern, sondern sich gemeinsame Gedanken zur Stärkung der Landwirtschaft zu machen. Sie spielt in der EU nicht nur als Ernährungs- und Energielieferant  eine zentrale Rolle, sondern auch als Kulturträger, der die Eigenständigkeit sichert.

 

Vermutlich sind die Systemunterschiede in der Landwirtschaft zwischen Bayern und Böhmen (neben anderem)  daran schuld, daß das Thema Landwirtschaft in der EDM  ausgespart wird, vielleicht ist es aber auch ein altes Abgrenzungs- und Konkurrenzdenken, das nicht wahrnimmt, daß sich die Verhältnisse, politischen Systeme, Grenzen und Märkte verändert haben. Ein Jahr nach der „samtenen Revolution“ in der damaligen Tschechoslowakei hatte das bayrische Landwirtschaftsministerium ein miniziöses Konzept zur Zusammenarbeit ausgearbeitet. Es versank in der Schublade und die Aktivitäten blieben minimal. Die Effizienz der jüngsten nachbarschaftlichen Vereinbarungen zwischen den Ministerpräsidenten (u.a.Parlamentariergruppe) wird daran zu messen sein, wie aus den Fachministerien Konzeptvorschläge zur Zusammenarbeit kommen.

 

Um die Notwendigkeit zum Handeln zu verdeutlichen und die Chancen für die EDM zu steigern, habe ich meine Sorgen und Vorschläge der Europaministerin Müller vorgetragen, die hat mich an den grenzkundigen Landwirtschaftsminister Brunner verwiesen. Über sein Büro wurde mir am 17.Apr.ein Termin im Referat Europaangelegenheiten eingeräumt. Dort informierte man mich über eine anstehende Veranstaltung in Deggendorf, in der mit Österreich zusammen Strategien besprochen werden. Meinerseits übermittelte ich die Vorarbeiten des eigenen Hauses von 1999 und stellte eine Ideenskizze vor, die als brauchbare Anregung für die hausinterne Weiterarbeit entgegengenommen wurde. Ob etwas in Bewegung kommt?

Ideenskizze zur Aktivierung  der bay.-böhm.Zusammenarbeit auf dem Agrarsektor

vor allem in der Europaregion Donau-Moldau (EDM)

 

Konsequenzen des Fachressorts:

- aus den neuen deutsch-tschechischen Vereinbarungen(u.a. Einrichtung einer Parlamentariergruppe)

- aus der Errichtung der Donau-Moldauregion und dem Ziel: Förderung des ländlichen Raumes

- aus der EU- Sorge um Ernährung und Energie

 

Fortschreibung und Umsetzung der Planungen des Bay. STMELF Abt.G von 1999

Hausinterne Klärung von Iststand, pol. Stellenwert, fachlichen Zielen, erforderlichem Arbeitsaufwand

Sichtung der vorhandenen Kooperationsstrukturen zwischen Bay. und Böhm und der Vertretung f.Landw.

Installation des Agrarbereiches in die Donau- Moldauregion, Aufnahme als Zukuntsfeld

Kontaktgespräch mit Euregio, Reg.v.Ndby. u. Oberpf., Brüssel

Einbeziehung der böhmischen Ansprechpartner nach Festlegung eines eigenen Fach- und Vorgehensplans

Durchführung eines gemeinsamen EU-Projektes zur Förderung des Agrarbereiches

Wiederaufnahme und  Profilierung  bay.- böhm. Exkursionen für Multiplikatoren und Fachleute

Behandlung des Themas“Landwirtschaft“ auf Kontaktveranstaltungen,z.B.Gespräche am goldenen Steig

Thematisierung grenzüberschreitender Aufgaben, Themen und Gastaufenthalte in Lehranstalten

Intensivierung und Qualifizierung der Kooperation bei landw. Fachmessen

Subsidiäre Unterstützung der Selbstorganisation und der Zusammenarbeit von Bauer in der EDM

Strategieentwicklung zu Markt- und Produktion in den verschiedenen MOE- Staaten

 

 

Wichtige Einzelthemen:

Oekologischer Landbau

Erhaltung seltener Tiere, Pflanzen und Rassen

Hofvermarktung

Ferien auf dem Bauernhof

gem. Stärkung der Bienenzucht

Nutzung von Maschinenringen auch grenzübergreifend

ect.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. April 2013 um 10:25 Uhr
 
Einladung zum Generalkonsul PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Mittwoch, den 31. Oktober 2012 um 17:18 Uhr

Zum tschech. Nationalfeiertag lud der Generalkonsul in München auch Graf Deym zu einem Empfang.(s. Bild) am 25.10. in s Hotel Maritim ein. Exzellens Hlobil berichtete von den Ereignissen in der Beziehung zwischen  Bayern und Böhmen im letzten Jahr. Er wies auf den immensen Warenaustausch im Wert von 17,4 Md € hin. Europaministerin Müller lobte die enge Zusammenarbeit und das gute Verhältnis. Beide Redner stellten die Gründung der Donau-Moldau-Region (EDM) als einen wichtigen Schritt zu einem bürgernahen Europa heraus.

 

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