aktuell Besucher dieser Seite

Wir haben 11 Gäste online

Bildergalerie

News EU-Politik
EUROPAREGION nutzen, stützen, stärken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Montag, den 03. September 2018 um 00:00 Uhr

Die Europaregion- Donau- Moldau (EDM)  ist nicht nur ein geographisches Gebiet und eine politische Idee, um Europa und die EU greifbarer und bürgernäher zu machen, sondern auch eine vereinbarte Arbeitsgemeinschaft mit einer Verwaltungsstruktur und Mitarbeitern. Angesiedelt ist die niederbayerische Niederlassung im Europahaus in Freyung, wo eine Bündelung mehrer Stellen vorgenommen wurde. Der Ansatz, die Ziele von Europa zunächst mit den Nachbarn umzusetzen, kam in der Region gut an und verspricht Erfolg. Seit 2 Jahren wird eine Weiterentwicklung zu einem Europäischem Verbund Territorialer Zusammen- arbeit (EVTZ) angestrebt. Zu Beginn des (kritischen?) 7.Jahres offenbaren sich aber Schwächen und Mängel in der Praxis, die dem Durchbruch zu einer Bürgerbewegung im Wege stehen. Da ist die Dominanz der materiellen Interessen, die Konzentration der Verwaltung auf die Mittelverteilung, die Blockade der Vermittlerstelle durch 7 Prüfinstanzen, die Entfernung zu den Bürgern und unterschiedliche Situationen und Interessen der Partner (tschech.Republik).

 

Aus meiner praktischen Erfahrung auf beiden Seiten der Grenze und der Erkenntnis, daß Europa nur funktioniert, wenn die Bürger auch emotional eingebunden sind und persönliches Interesse an menschlichen Begegnungen jenseits der Grenzen haben, informierte ich im Juli in einem Kontaktgespräch den Geschäftsführer der EDM in Freyung, Herrn Kaspar Sammer, von meiner Einschätzung und meinen Vorschlägen.

 

Wenn wir die Zivilgesellschaft erreichen und für eine lebendige EDM mitnehmen wollen, müssen wir :

 

- die vorhandene Strukturen der einschlägigen Institutionen, Organisationen und Verbände stärker nutzen

- eine gemeinsame Plattform und einen Chatroom einrichten

- eine stärkere Medienarbeit zustande bringen

- unsere Nachbarn durch persönliche Kontakte vom Vorteil der Gemeinsamkeit überzeugen

- EDM –Beauftragte bei den Mitgliedern (Gemeinden) gewinnen und  einsetzten

- die Jugendverbände zu mehr Begegnung und Austausch bewegen

- die Landwirtschaft als Thema der Region miteinbeziehen

- im Handel das Soziale und Verbindende stärker zum Tragen bringen

- den Tourismus ( auch nach Bayern) ausbauen und mit Elementen der Begegnung versehen

- erreichen, daß regionale Politiker und Parteibüros mit Initiativen und Kontakten vorangehen.

 

deym_180902a

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. September 2018 um 14:46 Uhr
 
NICHT NUR JUNGE MENSCHEN VERBESSERN DAS BAYRISCH—BÖHMISCHE VERHÄLTNIS PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Dienstag, den 17. Oktober 2017 um 00:00 Uhr
September unternahmen auf Initiative und mit Begleitung von Graf Deym 30 CSU-Senioren/-innendreitägigen Nachbarschaftsbesuch in Südböhmen. Die Fahrt sollte neben einem politischen Akzent unmittelbaren Eindruck von Land und Leuten vermitteln.
In Freyung im Europahaus begann das Programm mit einem Gespräch mit dem Leiter von EUREGIO, Kaspar Sammer, über die Arbeit der „Europaregion-Donau-Moldau“ . Am „ Chinesenmarkt“ an der Grenze fand das Mittagsessen statt. Nachmittags folgte ein Aufenthalt in Prachatitz, wo der Bürgermeister leider durch eine Stadtratssitzung verhindert war. Im Parkhotel In Frauenberg fand mit einem frugalen Buffet und einem anschließenden Referat über die geschichtliche Prägung des Verhältnisses zwischen Deutschen und Tschechen , Böhmen und Bayern, statt.
Der zweite Tag führte die Gruppe nach Prag zu einem Empfang und Gespräch in die bayrische Repräsentanz, dem Palais Kotek in Prag. Die anschließende Stadtbesichtigung so wie An- und Abreise mit dem Bus waren überschattet von übervölkerten Straßen. Gemütlicher ging es da am Abend bei der Schloßbesichtigung und Abendessen im Biergasthof in Drazic zu.       

Vor Beginn der Heimreise informierte uns der Generalvikar der Diözese Budweis über die schwierige Situation der Kirche. Es fehlt an Idealismus, Geld und Priestern. Zu Mittag konnten die Teilnehmer die „königliche Stadt“ Budweis  selbständig erobern. Das gute Bier steigerte dabei die Sympathie zu dieser gemütlichen Stadt. Ein Treffen mit der christdemokratischen Partei KDU.CSL ließ sich leider nicht arrangieren. Letzter Programmpunkt war die Touristenattraktion Krummau. Dort trafen wir die ehemalige Vorsitzende des Böhmerwaldvereines, darin sind die verbliebenen Deutschen zusammengeschlossen. Ihnen erging es noch schlechter als den Vertriebenen. Die Heimreise anschließend  führte am Lipnostausee entlang, vorbei am Stifterhaus in Oberplan zurück durch den Bayerwald in unseren Landkreis an Isar und Vils.
Deym_171016
Als Essentials dieser Exkursion lassen sich festhalten:
CSU- SENJORENFAHRT  NACH  SÜDBÖHMEN 18.- 20.09.17

ESSENTIALS

Unser Nachbarland Böhmen verfügt über sehenswerte Landschaften und Kulturschätze

Auch mit Mitteln der EU sind Wiederaufbau und Landesentwicklung fortgeschritten.

Dank des erheblichen Lohngefälles sind Essen und Trinken noch billig.

Tourismus konzentriert sich auf Prag, das vor lauter Neugierigen unterzugehen droht.

Wissen und Kontakt unserer Bürger ( mit Ausnahme der Sudetendeutschen) zu unseren östlichen Nachbarn ist gering ( siehe Bezeichnung Tschechei)..

Die Sprache ist wichtig, wird aber wechselseitig gerne als Entschuldigung für geringe Verbindung und Verständigung vorgeschoben

Wechselseitig gibt es noch -anders als an den anderen Grenzen – Berührungsängste.

Die Deutschen sind an Kontakten stärker interessiert als die Tschechen.  

Auf nationaler Ebene sind die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen gut und intensiv.

An der Basis und auf dem Land sind Distanz und Wertedissens noch beachtlich.

Gemeinsamkeit und Gemeinschaft i.S. der Eu kann nicht von oben verordnet werden, es muß von unten aufgebaut und gefördert werden.   

Die Kirche hat Dank grassierendem Materialismus, Finanznöten und Problemen in der pastoralen Versorgung große Schwierigkeiten, einen Beitrag zu Gemeinsamkeit zu leisten.

Von der Schwesterpartei KDU-CSL in Südböhmen  sieht sich z.Z. niemand in der Lage, mit uns als Partner einen Gedankenaustausch zu führen.   

Eine Verbesserung des Miteinanders in einem Europa der Regionen wird sich nur durch eine Verstärkung des persönlichen und privaten Kontaktes  der Bürger und ihrer Zusammenschlüsse ergeben.
 
REVOLUTION- TRADITION- FREIHEIT Paneuropa Union PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Montag, den 20. März 2017 um 17:52 Uhr

Die Jährung historischer Ereignisse heuer  nahmen die „47 Andechser Europatage “der Europa-Union zur Reflexion über Freiheit, Macht und Formen politischer Herrschaft zum thematischen Anlaß. Den Vorträgen voraus ging eine Lesung durch ein Literarisches Quartett, das die zentralen Aussagen aus Coudenhove- Kalergis Klasiker „ Totaler Mensch- totaler Staat“  herausstellte. Prof.Knittel aus Regensburg zeichnete anschließend die Folgen der Russischen Revolution und die Folgen – totalitäre Herausforderungen für den Westen nach. Dabei nannte er Religion als zentrales Gegengewicht  gegen Totalitarismus und behauptete :“ unter einem katholischen Deutschland wäre Hitler nicht an die Macht gekommen“. Bischof Voderholzer zeichnete den Weg des Journalisten Fritz Gerlich nach, der als überzeugter Christ und mit seiner Wochenzeitschrift  „Der gerade Weg“  dem Dritten Reich die Maske vom Gesicht riß und dafür hingerichtet wurde. Der Historiker und Kulturdiplomat Jan Sicha aus Prag berichtete, wie die Charta 77 mit Weisheit, Witz und Wort gegen die Diktatur der Lüge vorging. Sie nahm im Helsinki-Prozeß, der die Entspannung zwischen Volk und Regierung postulierte, ihren Anfang und wurde von dem Geist der bedeutendsten böhmischen Philosophen Comenius, Bolzano und Patocka getragen. Der Präsident der Paneuropa-Union Deutschlands, Bernd Posselt, setzte sich dann mit den totalitären Versuchungen der Moderne auseinander. Er beklagte die Vernachlässigung des Naturrechtsgedanken, den Irrtum, daß Herrscher oder Staaten sich selbst als Souverän sehen. Freiheit kann nicht auf Egoismus aufgebaut sein, sie ist nicht zu verwechseln mit subversivem Wohlergehen oder  intensiver Konsumentenhaltung, bei der die Geschichte als Gedächtnis der Menschen vergessen wird. Führung heißt Verantwortung. Sie kann nicht durch Bürgerreferenden abgegeben werden. In einem Bühnengespräch unterhielt sich anschließend Bernd Posselt mit dem Philosoph Rocco Buttiglione über „Europa als Völkerfamilie und Zivilisation der Liebe“. Buttiglione war Berater von Papst Johannes Paul II und der polnischen Untergrundbewegung Solidarnos. Die Liberalen im Europaparlament verhinderten seine Wahl zum Vizepräsident der Eu-Kommission und Kommissar für Justiz, Freiheit und Sicherheit

 

P1010014

 

Beim sonntäglichen Festgottesdienst am 3.Fastansonntag  schlug der ehemalige Bischof von Pilsen, Frantisek Radkovsky, eine Brücke von der im Evangelium vorkommenden Wassersuche Abrahams zum Geist Europas als Christlicher Kern, ohne den das Konstrukt wie eine vertrocknete Hülle einbricht.

 

Ein abschließendes Diskussionsforum unter Leitung  des internationalen Vizepräsidenten der Paneuropa- Union, Dirk Hermann Voß, trug Elemente zusammen, wie wir frei bleiben können von Manipulation, Angst und Tyrannei. Ausgehend  von der Erkenntnis, daß die Demokratie von Vorraussetzungen lebt, die sie nicht selber schaffen kann, wurde auf grundlegende Gemeinschaftsregelwerke wie Grundwertecharta, Grundgesetz, christliche Soziallehre und Werte aus dem Dekalog verwiesen.. Die Werte und Haltungen  müßten öfters konkret genannt und von den Unterstützern Europas auch im privaten Bereich konsequent vorgelebt und gefordert werden. Der Wertenihilismus in den Medien, wie ein überzogener Liberalismus sind  destruktiv. Familie und Erziehung bleiben die zentralen Stützen zur Stabilität der Gesellschaft und ihrer Zusammenschlüsse. Vor der Vermassung und Verführung durch Populisten steht meist eine Vereinsamung und ein subjektives Machtlosigkeitsgefühl. Eine Beziehung zu Gott ist Schutz vor Manipulation, Angst und Tyrannei, sie gibt Freiheit, moderne Götzen nehmen sie. Ernst Jünger formulierte: „Die verlassenen Altäre behausen die Dämonen“

 

P1010015

 
Kontaktgespräche mit EUREGIO und MHD in Freyung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Mittwoch, den 08. März 2017 um 17:48 Uhr

In der 2. Märzwoche machte ich auf halbem Weg zwischen Reichstorf (Ndb) und Drazic Station kurz vor der Grenze, um Kontakte zu pflegen und weiterzuentwickeln. Ein kurzes Gespräch fand bei EUREGIO in dem neu bezogenen Europahaus in der Kolpingstraße 1  in Freyung statt. Dort erfuhr ich, daß nach der Übernahme des Vorsitzes durch den Regierungspräsident von Niederbayern Überlegungen über eine Weiterentwicklung der EUREGIO angestoßen wurden. Statt einem freiwilligen Zusammenschluß ist eine rechtlich verfestigte Europaregion mit stärkerer Anbindung an Brüssel  angedacht. Dabei werden die Inhalte, die bisher von den Wissensplattformen abgedeckt wurden, neu überdacht, so daß, wie von Fachverbänden bereits angemahnt, z.B: auch Soziales oder Landwirtschaft Thema der Zusammenarbeit sein könnte.

Ein weiteres, sehr vielversprechendes Treffen fand mit dem stellvertretenden-Leiter und Auslandsbeauftragten des MHD in der Diözese Passau, Herrn Ludwig Berger, statt. Wie zu erfahren war, laufen  derzeit keine Auslandsprojekte der Diözese. Früher waren Ungarn und Rumänien  Ziel grenzübergreifender Hilfsaktionen. Graf Deym regte an, seitens des MHD die Diözesanpartnerschaft mit der Nachbardiözese Budweis mitzutragen und als kirchlich sozialer Verband sich auch in die Europaregion Donau-Moldau einzubringen. Eine nachbarschaftliche Zusammenarbeit ist weniger als materielles Hilfsprojekt zu sehen und von daher auch nicht mit hohen Spendengeldern zu fördern, sondern mehr eine ideelle, fachliche und gesellschaftliche Unterstützung der kirchlichen Hilfsorganisation in Südböhmen. Die Kirche und vor allem ihr zugeordnete Freiwilligenorganisationen haben in Tschechien einen schweren Stand. Graf Deym regte an, mit einer Besuchsfahrt zu den entsprechenden Partnern Lage und Bedürfnisse zu sondieren. Er bot sich an, die entsprechenden Kontakte zu vermitteln. Herr Berger war von den Vorschlägen angetan und versprach, die Anregung in die entsprechenden Verbandsgremien einzubringen und sich wieder zu melden.
Ludwig
 
FACHKONFERENZ UND STABWECHSEL BEI DER EDM IN DER DONAU-UNIVERSITÄT IN KREMS PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Freitag, den 20. Januar 2017 um 17:51 Uhr

Zum Thema „ Die Europaregion Donau – Moldau als attraktiver Bildungsstandort „ trafen sich am 20.Januar 2017 offizielle, Mitarbeiter und Experten zu einer länderübegreifenden Konferenz in der schönen Wachau. Erfreulich war allein schon die Tatsache, daß ein gemeinsamer Blick auf die Jugend, die Bildung und die Berufschancen geworfen wurde. Nach einer Begrüßung, nicht zuletzt durch die bisherige Vorsitzende der EDM, Landesrätin Frau Mag. Barbara Schwarz aus St. Pölten folgte ein Referat über das schillernde Image von Bildung bei Wirtschaft und Arbeitnehmern. Zum Vergleich der Arbeiten in den Europaregionen folgte ein Einblick in den Zusammenschluß Tirol, Südtirol, Trentino. Es folgte ein Überblick über erfolgreiche Beispiele und Anforderungen aus Vernetzungsbeispielen der Praxis, darunter z.B. ein Kooperationsprojekt in der beruflichen Ausbildung zwischen Cham und Domaslice. Ein deutliches Plädoyer für die Duale Ausbildung kam auch aus der Oberpfalz mit der Forderung: „ gemeinsame Wirtschaft, gemeinsame berufliche Ausbildung“. Die Vorsitzende der EDM, die Landesrätin für Soziales, Bildung und Familie, hatte in der Begrüßung schon die Forderung nach einer Verstärkung der sozialen Komponente in  der Bildung gestellt. Interessant war auch die verschiedentliche Feststellung, daß der Deutschunterricht in Tschechien wieder zunimmt.

 

In seinem Resumee stellte der Vorstand der EDM seine Zufriedenheit mit dem Zusammenschluß und seiner geleisteten Arbeit 2016 fest. Die Personaldecke konnte um 8  Mitarbeiter aufgestockt werden. Ein Schwerpunkt soll jetzt auf die Sprachkompetenz gelegt werden. Die konkreten Projekte sollten noch mehr Schlagkraft bekommen.

 

Der Vorsitz in der EDM wechselt 2017 nach Niederbayern, wo Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich das Amt übernahm.

Der persönliche Erfolg durch die  Teilnahme lag neben den gewonnenen Einsichten, dem Überblick und der Kenntnis des Entwicklungstrends in der Auffrischung oder Knüpfung neuer Kontakte. So gelang es ,den neuen Vorsitzenden nicht nur zu beglückwünschen, sondern ihn auch von meinen Aktivitäten zu informieren, neue Ansprechpartner in Südböhmen ausfindig zu machen oder die niederösterreichische Landesrätin für bayerische Jugendsozialarbeit zu interessieren.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 Weiter > Ende >>

Seite 3 von 8

Valid XHTML 1.0 Transitional CSS ist valide!