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News EU-Politik
40 JAHRE PANEUROPA-JUGEND BAYERN PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Mittwoch, den 16. November 2016 um 00:00 Uhr
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Personen v.l.n.r.Markus Ferber, MdEP, Franziskus Posselt Vors.PEJ, Johannes Hinterberger, Mdl.; Staatssekretär Tobias Zech, MdB, Bernd Posselt,MdEP a.D.,Volker Ullrich, MdB
Gerne nahm ich die Einladung zur Geburtstagsfeier am 12.Nov.16 der jungen Europäer an. Zum einen lockte mich das Programm mit spannenden Fragestellungen zu Europa, seiner Geschichte, Gegenwart und Zukunft, zum anderen winkte eine Kontaktauffrischung zu den „Europafreunden“ mit der Chance, meine böhmischen Bemühungen in den Kontext zu stellen. Und drittens reizte mich die Stadt Dillingen, die ehemalige Residenz- und Regierungsstadt der Augsburger Fürstbischöfe.
Unter den Teilnehmern aus der ganzen Republik befand sich auch eine Delegation aus Österreich und dem Kosovo, leider keine aus der Tschechischen Republik.
Die hochkarätigen Redner der „Hauptkundgebung“- weitgehend Europapolitiker und/oder Paneuropa Vertreter-stellten die Leistungen von Europa und die aktuellen Anforderungen heraus. Wie ein roter Faden zog sich durch die Beiträge, einerseits die politische Handlungsfähigkeit zu verbessern und andererseits die Diskussion über die christlichen Werte, die Religionen und die Identität voranzubringen. Dies ginge nur, wenn die Bürger erreicht würden und die Paneuropa-Jugend sowohl in der Politik als auch im Umfeld sich aktiv einmischt.
 
Empfang des Tschechischen Generalkonsulates München PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Freitag, den 28. Oktober 2016 um 00:00 Uhr
anläßlich des Nationalfeiertages „Gründung der Tschechischen Republik“  am 28.10.
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Die Einladung zum Empfang im Hotel Maritim nutzte Graf Deym, um Kontakte zu pflegen und Informationen  zu aktualisieren. Die Veranstaltung war verbunden mit einer Präsentation  Südmährens. Nicht nur Weine, Speisen und eine Musikkapelle gaben einen Einblick in die Kultur dieses Landstriches im Nachbarland, sondern auch eine Ansprache dessen Bezirkshauptmann.    
Beim Generalkonsul Coupek warb Graf Deym für die Kenntnisnahme und Umsetzung des in der EU in Vorbereitung befindlichen Jugendprogrammes „Freude am Reisen“. Ferner animierte er den tschechischen Generalkonsul, endlich auch aus der Tschechischen Republik eine Trachtengruppe für den Oktoberfestumzug auf die Beine zu stellen. Bei seinen drei Vorgängern lief dieses Ansinnen ins Leere.
Bei dem jüngsten Treffen der bay. und böhm. Ministerpräsidenten in Nürnberg wurden neben dem Verkehrswegeausbau  eine engere Zusammenarbeit der Grenzstädte und Regionen so wie die Verstärkung des Sprachunterrichtes angesprochen.
 
Ein Blick auf die Schätze und Schattenseiten des Böhmerwaldes PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Donnerstag, den 02. Juni 2016 um 17:23 Uhr

Buchwald ( heute Bucina) mit seinem Hotel „ Zur Alpenaussicht“ auf über 1000 m war das „Basislager“ für unsere Expedition in das natur- und schicksalsreiche Waldgebiet dicht an der bayerischen Grenze. Im Rahmen der Frühjahrsversammlung unseres deutsch-tschechischen Freundeskreises drangen wir ein in die Geheimnisse und den Zauber des Böhmerwaldes, die große Liebe unserer Führerin Frau Penickova, die uns an ihrer Begeisterung teilhaben ließ. Allein das Tal der jungen Moldau, hier die „warme“, die seit ihrer bayerischen Quelle bei Finsterau von einem Rinnsal schon zu einem eisenhaltigen großen Bach anschwoll, gesäumt von einem gelben Band von Sumpfdotterblumen, verzaubert lieblich und romantisch die abgelegene Gegend und scheint einem in eine schönere und bessere Welt entführen zu wollen. Die Zivilisation honoriert diese Leistungen mit dem Status des „Naturschutzgebietes“.

Freie und gerodete Flächen waren hier schon früh besiedelt, auch von Bayern aus. Wald und Winter führten zu besonderen Lebensbedingungen. Holz, Glas, Granit wurden gewonnen und gehandelt. Der „Goldene Steig“ als abenteuerlicher Transportweg sorgte für Verkehr, Erwerb und Verbindung. Aber auch der Schmuggel war hier entlang der Grenze zu allen Zeiten gängiger Broterwerb. Wer keine Arbeit daheim fand, ging als „Saisonarbeiter“, oft als Musiker, in die Welt. In den Romanen von Klostermann, der neben Stifter und dem noch unbekannten Johann Peter den Böhmerwald literarisch erschloß, finden sich dazu einprägsame Schilderungen.

 

Wie auch andernorts treten hier Adelsfamilien als Besitzer und Brotgeber auf den Plan. So hatte Filip Graf Kinsky eine Glashütte und Wilhelm Graf Wurmbrand baute in Außergefild  (heute Kvilda) im 19.Jh.ein hölzernes Schloß und schließlich stieg Fürst Schwarzenberg im großen Stil in den Holzhandel und auch in die Ansiedelung seiner Holzarbeiter ein.

Grenzlage und Verborgenheit führten im 20.Jh. dann zum Mißbrauch des Waldes aus politischen Gründen. So befanden sich in Franzensthal eine Produktionsstätte von Junkers Flugmotoren mit Kriegsgefangenen, die am Kriegsende in Buchenwald ermordet wurden. Sowjetische und französische Kriegsgefangene waren in einer Holzhütte in der Nähe der Moldauquelle inhaftiert und zu Zwangsarbeit im Wald gezwungen. Überlebende sind nicht bekannt.

 

Ab den 30 er Jahren des 20.Jh. begann dann der Menschenschmuggel aus politischen Gründen. Erst flohen in Deutschland Verfolgte mit Führern in die CSSR, ab 1948  Bürger aus der CSSR nach Bayern. Auch der Warenschmuggel setzte wider ein. Waren es früher oft Ochsen nach Bayern so ging es jetzt um Beschaffung technischer Geräte aus Bayern.

Wir besichtigten einen Schmugglerweg mit Gedenkstein für die Flüchtlinge und ihre Helfer.

 

Besondere Aufmerksamkeit wurde Fürstenhut ( heute Knizeni Plane) gewidmet, eines der deutschen Dörfer, deren Siedler 1945 vertrieben und deren Dörfer eingeebnet und deren Kirchen gesprengt wurden. Das Bemerkenswerte an Fürstenhut ist, daß dessen ehemalige, jetzt schon betagte ehemalige Bürger nach der „samtenen Revolution“ nach 1990 aus den Überresten der Grabstätten wieder einen Ort des Gedenkens und der Stille gemacht haben.

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Auf einem Abstecher nach dem bayrischen Mauth, zu Fuß 1 km bis zur Grenze und dem Wendepunkt des Linienbusses, legten unsere tschechischen Freunde an einer Erinnerungstafel zum Gedenken an die vertriebenen Deutschen, auch im Gedenken an zwei deutsche Jugendliche , die 45 von tschechischen Gardisten über die Grenze entführt wurden, dort zu Tode gequält und schließlich in Mauth beerdigt wurden, ein Gebinde nieder. In einem Treffen mit dem 2. Bürgermeister von Mauth und freundschaftlicher Unterhaltung bei  Kaffee und Kuchen in der Sonne klangen die Erinnerungen an die dunklen Zeiten und das harte Leben im Wald aus.

 
Böhmen und der 100.Katholikentag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Mittwoch, den 01. Juni 2016 um 17:21 Uhr

Sicher lag es auch an der thematischen Ausrichtung des soeben zu Ende gegangenen Katholikentages in Leipzig, der bewußt im atheistischen Ostdeutschland plaziert und dort großes Interesse und Anerkennung fand, daß die böhmischen Diözesen nicht so präsent waren wie auf dem letzten Katholikentag in Regensburg, der die Gemeinsamkeit als Leitidee hatte und schon im Vorfeld die Nachbarschaft ins Visier nahm.

Trotzdem konnte der Sucher nach böhmischen Mitchristen in Leipzig fündig werden. So wirkte Kardinal Vlk bei einem Gottesdienst, bei einem Gespräch und einem Podium mit, Prof.Halik von der Kath. Akademie in Prag bei einem Vortrag und zwei Podien, das Bistum Leitmeritz, die Caritas von Schluckenau und das Kloster Osek präsentierten sich schriftlich, das bischöfliche Gymnasium in Brünn entsandte Mitarbeiterinnen, die Ackermanngemeinde hatte einen Stand und Msg.Pintir, der ehemalige Generalvikar von Budweis, wirkte beim Eröffnungsgottesdienst mit.

In Podiumsdiskussionen  mit hochkarätiger Besetzung wurden zentrale Fragen für die Zukunft Europas diskutiert. Dort brillierten z.B. die polnische Europaabgeornete Rosa Gräfin Thun neben dem tschechischen Erweiterungskommissar a.D. Stephan Füle.

Dem Besuch des Katholikentages galt es durch die Werbung für die Bildung- und Begegnungsstätte in Drazic bei Organisationen und Aktionen einen zusätzlichen Zweck hinzuzufügen. Ernsthaftes Interesse und konkrete Planungen bei einigen Teilnehmern machen deutlich, wie wichtig und wertvoll lebendige Plattformen wie der Katholikentag neben den „Sozialen Netzwerken“  sind.31.05.16  LGD   

 

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Bayerisch-tschechiche Landesausstellung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Leopold Graf Deym   
Samstag, den 12. März 2016 um 00:00 Uhr

Anläßlich der Präsentation der bayerisch-tschechischen Landesausstellung Kaiser Karl IV , zu der auch der tschechische Ministerpräsident Sobotka in das tschechische Zentrum nach München kam, waren cirka

60 Gäste aus der bay.—böhm.-Scene zu einem Empfang geladen. Herr Ministerpräsident Sobotka lobte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und dankte vor allem den Sudetendeutschen für ihr Engagement. Die Veranstaltung war eine gute Gelegenheit das Jugendschloß bei Teilnehmern ,z. B. bei Herrn A. Schläger vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, ins Blickfeld zu rücken.

 

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Das Foto zeigt Herrn Sobotka im Gespräch mit Herrn Posselt von PANEUROPA.

 
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